ESP 2006 • 114 Min. • frei ab 16 • span.O.m.U.
Regie: Fernando León de Aranoa
Buch: Fernando León de Aranoa
mit: Candela Peña, Micaela Nevárez, Mariana Cordero, Llum Barrera, Violeta Pérez
Kamera / Bildgestaltung: Ramiro Civita
Schnitt / Montage: Nacho Ruiz Capillas (s.a. »dunkelblaufastschwarz« (2006))
Musik: Alfonso de Vilallonga, Manu Chao
Caye geht in Madrid anschaffen und macht zwischendurch eine Pause ... der Strassenstrich: zwischen den spanischen und ausländischen Huren tobt der Konkurrenzkampf ...
Zulema aus der Dom.Rep. hat es zum Geldverdienen nach Madrid verschlagen ... Caye ist deprimiert ...
Zulema kommt aus der Dominikanischen Republik, eine Prinzessin im Exil, von dunkler Schönheit, eine illegale Immigrantin, die sich dem Überlebenskampf des Exils aussetzt, um ihrem kleinen Sohn zuhause eine Zukunft zu sichern. Sein Foto trägt sie immer bei sich, eine Hoffnung, ein Trost im Passbildformat. Die Fotos, die sie nach Hause schickt, zeigen sie hinter der Theke einer Bar, beim Servieren im Restaurante Latino das ist die offizielle Version ihrer Arbeit in der Fremde. Was Zulema vor allem braucht, ist die Aufenthaltserlaubnis. Ohne Papiere ist sie der Willkür ihrer Freier ausgeliefert, ständig in Sorge davor, aufgegriffen und abgeschoben zu werden.
Als sich Caye und Zule begegnen, leben sie in unterschiedlichen, einander feindseligen Welten. Viele der spanischen Mädchen sehen in den ausländischen Prostituierten unwillkommene Konkurrentinnen, die ihnen mit exotischen Tricks und niedrigen Preisen die Kunden wegnehmen. Bald beginnen Caye und Zulema zu begreifen, dass sie, wenn auch in einiger Entfernung voneinander, auf dem gleichen schmalen Grat balancieren ...
aus Caye und Zulema werden Freundinnen ...
Man sagt, Prinzessinnen haben kein Gleichgewicht. Sie sind so sensibel, dass sie spüren, wie die Erde sich dreht. Man sagt, sie sind so sensibel, dass sie krank werden, wenn sie fern von ihrem Königreich sind. Dass sie sogar sterben können vor Traurigkeit ...
Dieser Film lief im Xenon im April 2007