Xenon Kino Berlin

Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

Yuli
ESP UK D 2018 • 110 Min. • frei ab 6 • span. / engl. O.m.U.
Regie: Iciar Bollain
Buch: Paul Laverty nach der Autobiographie »No Way Home« von Carlos Acosta
mit: Carlos Acosta, Santiago Alfonso, Edilson Manuel Olbera Nunez, Keyvin Martinez, Laura de la Zu, Yerlin Perez, Mario Sergio Elias
Kamera / Bildgestaltung: Alex Catalán
Schnitt / Montage: Nacho Ruiz Capillas
Musik: Alberto Iglesias (s.a. »Zerrissene Umarmungen« und »Volver« und »La Mala Educacion« und »Sprich mit Ihr« und »Alles über meine Mutter«)
Choreographie: Maria Rovira

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Cuba, Anfang der 80er Jahre. Carlos ist ein ungestümes, rebellisches Kind. Das meiste, was er vom Leben weiß, hat er auf den Straßen Havannas gelernt, wo er zum ungekrönten König der spontanen Breakdance-Wettbewerbe geworden ist. Sein Vater Pedro, LKW-Fahrer und Enkel einer Sklavin, erkennt das außergewöhnliche Talent seines Sohnes, das ihn herausreißen könnte aus dem Kreislauf von Unterdrückung und Anpassung. ‘Yuli’ nennt er seinen Sohn, nach einem afrikanischen Kriegsgott. Doch Yuli will nicht tanzen, er will keine Strumpfhosen und Ballettschläppchen tragen, er will Fußballer werden, wie Pelé.
Pedro zwingt seinen Sohn auf die staatliche Ballettschule und sorgt mit harter Hand dafür, dass er seine Ausbildung beendet, zuletzt in einem Ballett-Internat in der Provinz, fernab der Familie. Yuli lernt, mit der Einsamkeit zu leben. Der Tanz wird vom Zwang zur Zuflucht. Carlos entwickelt sich zum herausragenden Tänzer seiner Generation. Nach dem Gewinn der Goldmedaille beim renommierten Prix de Lausanne verpflichtet das English National Ballet den 18jährigen als Principal Dancer: Der Beginn einer einzigartigen Karriere ...

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Im fernen London zehrt das Heimweh an Yuli, die Sehnsucht nach seiner Familie und den Freunden, nach Kuba. Als er nach einer schweren Verletzung mit dem Tanzen pausieren muss, geht er zurück nach Havanna. Nach Jahren der Entbehrung und Einsamkeit lebt er nun seinen schier unstillbaren Hunger nach Leben aus - und setzt damit seine Karriere aufs Spiel. Er muss sich entscheiden, ob er den Weg weitergehen will, den sein Vater ihm aufgezwungen hat – oder ob seine Liebe zum Tanz stark genug ist, seinen eigenen Weg zu finden ...

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Die Geschichte einer unglaublichen Karriere vor dem bewegten Hintergrund der Historie Kubas in den letzten 40 Jahren, die aus einem Vorort Havannas bis ins Royal Ballett in London führt, wo Carlos Acosta zum ersten schwarzen Romeo im scheinbar ewig weißen Universum des klassischen Balletts wird. Zugleich ist YULI eine bewegende Familiengeschichte, die von der Liebe zueinander geprägt ist, aber auch von der widersprüchlichen Beziehung zum Vater ...

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