Xenon Kino Berlin

Filmkunstkino in Berlin-Schöneberg

Peter von Kant
F 2022 • 85 Min. • FSK: frei ab 16 • franz. O.m.U.
Regie: François Ozon (s.a. »Alles ist gut gegangen« (2021) und »Sommer '85« (2020) und »Der andere Liebhaber« (2017) und »Frantz« (2016) und »Eine neue Freundin« (2014) und »Das Schmuckstück« (2010) und »Rückkehr ans Meer« (2009) und »Ricky« (2008) und »Die Zeit, die bleibt« (2005) und »Swimming Pool« (2003) und »8 Frauen« (2002) und »Tropfen auf heisse Steine« (1999) und »Ozon Kurzfilme« (1995 / 1996 / 1997))
Buch: François Ozon
mit: Denis Ménochet, Isabelle Adjani (s.a. »Possession« (1981)), Hanna Schygulla (s.a. »Alles ist gut gegangen« (2021) und »Helmut Newton« (2020) und »Fassbinder« (2015) und »Auf der anderen Seite« (2007) und »Fontane Effi Briest« (1974) und »Die bitteren Tränen der Petra von Kant« (1971) und »Baal« (1969)), Khalil Ben Gharbia (s.a. »Nattaget / The Night Train« (2020)), Stefan Crepon, Aminthe Audiard
Kamera / Bildgestaltung: Manuel Dacosse
Schnitt / Montage: Laure Gardette s.a. »Alles ist gut gegangen« (2021) und »Sommer '85« (2020) und »Frantz« (2016) und »Eine neue Freundin« (2014) und »Das Schmuckstück« (2010))
Musik: Clément Ducol

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Peter von Kant, einst ein großer Regisseur, mittlerweile über seinem Zenit, wankt liebend, leidend, schreiend, saufend und singend durch sein Kölner Atelier. Durch Sidonie, ein Filmstar und viele Jahre seine Muse, lernt Peter den jungen, schönen Amir kennen und verliebt sich auf der Stelle in den Schauspieler. Genauso schnell, wie die leidenschaftliche Affäre zwischen den beiden entsteht, endet sie auch wieder - als Amir durch Peter berühmt geworden ist. Amir verspottet, demütigt und betrügt Peter, wodurch dieser einer Zerstörungssucht verfällt, die nicht zuletzt seine Mutter und seinen letzten treuen Begleiter Karl trifft …


1972 entstanden, gilt »Die bitteren Tränen der Petra von Kant« als eines der ersten ganz großen Meisterwerke von Rainer Werner Fassbinder. 2022 eröffnete François Ozons Neuinterpretation und Hommage die Berlinale. Ozon folgt der ursprünglichen Konstellation und Handlung Punkt für Punkt, doch tauscht er die drei lesbischen Frauen (eine davon im Original von Hanna Schygulla gespielt) gegen drei Männer aus. Darüber hinaus ähnelt die Hauptfigur Peter, von Ménochet in einem physischen und schauspielerischen Kraftakt porträtiert, in seinem Äußeren, Verhalten und Kokainkonsum stark dem Rainer Werner Fassbinder der 1970er-Jahre.

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Dieser Film läuft im Xenon im September 2022

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